Erlebnisberichte
Eigentlich liegt mir das Tanzen nicht besonders und das vorne/hinten, rückwärts, rechts, links und vieles noch fällt mir schwer, aber nach einem Workshop bei Robert Powell im Sommer konnte ich mit Tanzen nicht mehr aufhören. Ich fühlte mich zu dem Tanz: „Sonne in den Zwillingen“ besonders hingezogen. Wenn ich zuhause alleine war, schob ich die Möbel beiseite und tanzte manchmal mehrfach am Tage zu einer passenden Pachelbel CD. Nachdem ich dies etwa eine Woche getanzt hatte, hatte ich ein unerwartetes, noch nie da gewesenes Erlebnis. Es war als ob mein Herz sich weitete und von einer Welle liebender Wärme eingebettet wurde. Ich setzte mich hin und gab mich diesem Gefühl hin, was wohl zwölf Minuten dauerte. Die darauf folgenden Tage tanzte ich weitere Tänze und bemerkte, dass in mir eine neue Wahrnehmungsfähigkeit erwacht ist, nicht nur in mir selber sondern auch für das Besondere dieser Kosmischen Tänze.
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Beim Tanzen fühle ich erst die Form, die Gesten und die Musik, indem ich zulasse, dass sie in mir und an mir arbeiten. Wenn ich dann eingetanzt bin, ist es so als ob ich nicht tanze sondern von den Sternen in mir „getanzt“ werde. Manchmal sehe ich, wie die anderen Teilnehmer auch „getanzt“ werden, denn unsere Bewegungen sind synchronisiert, vielleicht nicht nur in Zeit sondern in einer besonderen Dimension. Es ist, als ob wir im gleichen, gesetzmäßigen ätherischen Strom uns bewegen und vereint sind. Es ist ein freudiges, harmonisches Erlebnis.
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Choreocosmos Tanz bringt mich ins Gleichgewicht. Ich fühle mich beim Tanz mehr lebendig und nehme die Anderen und die Natur besser wahr. Der kosmische Tanz von „Sonne im Löwen“ ist mein Lieblingstanz. Diese Tänze beleben mein Herz, jede Bewegung auf ihre Weise. Mein Herz ist durchlässiger geworden. Ich nehme die Schönheit der Welt vermehrt wahr und verspüre Dankbarkeit. Am meisten jedoch scheint mein Körper voller Weisheit zu sein, diese kosmischen Tänze haben mich mit Weisheit erfüllt. Ich kann jetzt auf einer tieferen Ebene Dinge verstehen und verborgene Fähigkeiten, die in mir schlummerten, erwachen.
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Da ich in drei Kontinenten groß wurde, wurde ich im Elternhaus kosmopolitisch erzogen, um offen und ohne Vorurteile auf die jeweilige Lebenssituation eingehen zu können. Einengende Ansichten, Weltanschauungen oder Religionsauslegungen sind mir unangenehm.
Die Vielseitigkeit im Choreocosmos Tanz verleiht mir Weite und verstärkt in mir das Gefühl, dass ich ein Weltbürger bin und über mich hinauswachsen kann, mich in die Sternenwelt hineinleben kann, ja ein Bürger zweier Welten werde, so wie oben so auch unten und dennoch gut geerdet bleibe.
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